Die Heinz und Gisela
Friederichs Stiftung

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Christiane Cuticchio vom Atelier Goldsteinmehr...

Die Heinrich Kleyer Schule in Frankfurt mehr...

Jugend Forscht

Jugend Forscht e.V.: Unterstützung von jungen Forschern und ihren Lehrern mehr...

Geschichte

Im Jahr 1840 gründete Heinrich Ludwig Friederichs seine Firma für Kutschenbau in Frankfurt und stattete Handelsherren und russische Fürsten aus. Als die Pferde durch Benzinmotoren ersetzt wurden, schneiderte Friederichs die Karosserien für die Fahrzeuge von Daimler und Benz, Maybach und Horch. Als Folge des Übergangs zur Fließbandproduktion, von Henry Ford in den USA eingeleitet, wandte sich die Familie der Fertigung von Spezialkarosserien für Lastwagen zu.

Nach dem 2. Weltkrieg baute Heinz Friederichs in der vierten Generation die Firma wieder auf. Geld- und Werttransporter wurden neben vielen anderen Spezialanfertigungen die wichtigsten Erzeugnisse, die aus Frankfurt in die Welt gingen – und heute noch gehen. 1985 kam in Alsfeld ein zweiter Betrieb dazu.

Um angesichts einer lebensbedrohenden Erkrankung von Heinz Friederichs diese Tradition und diese Betriebe mit über 200 Arbeitsplätzen fortführen zu können, entschieden sich Heinz und Gisela Friederichs zur Gründung einer gemeinnützigen Stiftung, in die die Carl Friederichs GmbH zu 100 % und die 60 % - ige Beteiligung an der Alsfelder Hartmann Spezialkarosserien GmbH eingingen.

Nach anfänglichem Aufschwung gab es 1994 Schwierigkeiten, 1997 konnte die Fördertätigkeit nach einer Neubesetzung des Vorstandes mit den Herren Dr. Bert Rauscher und Dr. Ewald Rathke wieder aufgenommen werden. Vor allem aufgrund der Leistungen der beiden Betriebe konnten die Ausschüttungen Schritt für Schritt gesteigert werden. Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte wird ein besonderes Augenmerk auf Kontinuität der Förderung gelegt, um den Destinatären langfristiges Planen und Handeln zu ermöglichen.

Oldtimer

Stiftungsverfassung

Plakette

Kunst, Soziales, Technik

In die Stiftungsverfassung wurden von den Gründern nach ihren Interessen und ihren Verantwortlichkeiten als gemeinnützige Stiftungszwecke festgeschrieben:

1. Die Förderung der Kunst, weil sie sich selbst daran erfreuten und sammelten; vor allem ausgerichtet auf den Unterricht für Studierende.
2. Die Unterstützung bedürftiger Frankfurter, weil sie sich als dem Gemeinsinn verpflichtete Traditionsfamilie der Stadt in diesem Sinne in der Pflicht sahen.
3. Und schließlich die Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchses, welche dem Unternehmer Friederichs für die Zukunft der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft als besonders wichtig erschien.

Unsere Betriebe

Carl Friederichs GmbH

Bis ins Jahr 1840 geht die Geschichte des frankfurter Familien-unternehmens zurück, das vor 20 Jahren in die Heinz und Gisela Friederichs Stiftung eingebracht wurde. Waren es am Anfang Kutschen und später Karosserien für die ersten Automobile sind es heute Spezialaufbauten für Geld- und Werttransportfahrzeuge, Ausstellungswagen, Polizei- und Katastrophenschutzfahrzeuge, die bei der Carl Friederichs GmbH in der Schlitzer Straße gefertigt werden. Dort und in der Hardenbergstraße werden auch alle LKW- und PKW-Reparaturen fachmännisch erledigt.

www.friederichs-frankfurt.de
LKW-Werkstatt

Hartmann Spezial-
karosserien GmbH

Die Hartmann Spezialkarosserien GmbH in Alsfeld, noch von Herrn Heinz Friederichs vor 25 Jahren gegründet, hat sich zu einem bedeutenden Hersteller für Spezialkarosserien aller Art entwickelt. An der Spitze stehen Geldtransportfahrzeuge, die bis nach Australien exportiert werden, aber auch fahrbare Bank- und Sparkassenzweigstellen, Wohnmobile für besondere Einsätze, Polizeifahrzeuge und vieles andere gehören zum Arbeitsbereich der Gesellschaft.

www.hartmann-alsfeld.de

Struktur

STIFTER

Heinz und Gisela Friederichs

GRÜNDUNG

5. Juni 1991 durch Stiftungsurkunde
vom 24. Mai 1991 mit Stiftungsverfassung,
zuletzt geändert am 20. Oktober 2010

STIFTUNGSVORSTAND

Dr. Bert Rauscher, Vorsitzender
Gisela Friederichs, stellvertretende Vorsitzende
Erich Schneider

STIFTUNGSAUFSICHT

Stadt Frankfurt, Rechtsamt
Gemeinnützigkeit anerkannt unter 045 250 78765,
Finanzamt Frankfurt am Main III

STIFTUNGSKAPITAL

4.564.778,88 € (zum 31.12.2010)
Zuwendungen p.A. Ø 380.000 Euro (2001–2010)

Kunst

Alex Oppermann

Design und Kunst
in Offenbach

An den Kunsthochschulen entsteht immer wieder Bedarf für einen Unterricht über den staatlichen Lehrplan hinaus. Um den Studierenden solche zusätzliche Förderung bieten zu können, müssen Fachleute außerhalb der Hochschulen für eine Lehr- und Vortragstätigkeit gewonnen werden.

Wir ermöglichen dafür der Hochschule für Gestaltung in Offenbach die Berufung von Gastprofessoren und die Veranstaltung von Symposien. So lehrt zur Zeit Alex Oppermann in Offenbach über Interactive Design und Motion Graphics.

Städelschule

Die Städelschule
Frankfurt

Auch der Städelschule in Frankfurt ermöglichen wir die Berufung von Gastprofessoren, sowie die Veranstaltung von Symposien.

Zur Zeit lehrt Nikolaus Hirsch in Frankfurt über Institutionen als Medium der Kunst. Der Städelschule haben wir darüber hinaus mitgeholfen, für die Abendschule eine neue Grundlage zu finden und so ihr Weiterbestehen zu sichern.

Städelsammlung

Sammlung und Erhalt
künstlerischer Arbeiten

Kunstmuseen sollen ihren Besuchern durch Anschauung der Kunstwerke Erlebnisse und Erkenntnisse verschaffen. Dafür müssen Sammlungen ständig erweitert werden. Dies der Graphischen Sammlung des Städelschen Kunstinstituts zu ermöglichen, war dem kunstliebenden Stifterpaar Friederichs ein wichtiges Anliegen. Darum stellt die Stiftung Jahr für Jahr Mittel für Ankäufe von Kunstwerken, insbesondere der amerikanischen Druckgraphik des 20. Jahrhunderts, bereit.

Atelier Goldstein

Bilder und ihre
aussergewöhnlichen Schöpfer

Das Atelier Goldstein der Lebenshilfe ist in Frankfurt zu dem Ort geworden, an dem geistig behinderten Künstlern kreatives Schaffen ermöglicht wird, und eine Außenseiterkunst entsteht, die neben der etablierten Kunst wahrgenommen wird. Mit ihrer Förderung will die Stiftung dieser besonderen Kunststätte und ihren Künstlern helfen.

Soziales

Seniorinnen

Hilfe im Alter

Die an Demenz Erkrankten, aber auch ihre Angehörigen und ihre Betreuer in den Pflegeeinrichtungen, benötigen Unterstützung. Der Verein Leben mit Demenz steht ihnen in besonderer Weise zur Seite.

Kinder

Hörende, aber nicht
sprechende Kinder

Der Verein Lukas 14 kümmert sich um hörende, aber nicht sprechende Kinder in der Viktor-Frankl-Schule. Neben einem Pilotprojekt zur Unterrichtung der Kinder in der Gebärdensprache nach der Bildergebärden-Methode bietet er auch die Ausbildung von Lehrern in der Gebärdensprache an.

Reiten

Reiten als Therapieform

Die Integration und Rehabilitation insbesondere behinderter Kinder steht im Mittelpunkt der Arbeit des VzF Taunus. Auf dem Kastanienhof in Kalbach unterhält er eine behindertengerechte Reitanlage für therapeutisches Reiten. Die Stiftung hilft bei diesen Initiativen.

Streetworker

Akute Hilfeleistung

Auch in Frankfurt leben Jugendliche und junge Erwachsene auf der Straße, ohne Arbeitseinkommen und Perspektive. Um sie kümmern sich die Streetworker-Einrichtungen. Oft muss dort auch mit einem Geldbetrag geholfen werden, um kleine und größere Notlagen zu beseitigen.

Winterspeisung

Winterspeisung

Die ehrenamtlichen Helfer der St. Katharinengemeinde sorgen sich jeden Winter um die Obdachlosen und Bedürftigen und laden zur Winterspeisung in die Katharinenkirche ein.

Spielplatz

Zuflucht und Schutz

Frauenhäuser bieten Frauen und ihren Kindern Schutz verschiedenster Art. Auch hier bedarf es oft kleinerer oder größerer Geldbeträge, um ein Problem zu lösen und den Frauen zu helfen. Über das Sozialamt der Stadt Frankfurt stellt die Stiftung dem Verein Frauen helfen Frauen Mittel für solche Hilfen zur Verfügung.

Klettergerüst

Förderung am
Produktionsort Alsfeld

Mit der Stadt Alsfeld und dem Vogelsbergkreis ist die Stiftung auf besondere Weise verbunden, weil dort die Hartmann Spezialkarosserien GmbH, eine Beteiligung der Stiftung, mit ihren Erträgen Mittel für die Stiftungszwecke verdient. Unterstützung für ihre Arbeit erhalten gemeinnützige Einrichtungen und Initiativen in der Stadt und im Kreis, die von Bürgermeister und Landrat ausgewählt werden. So hat die Stiftung die schulnahe Sozialarbeit, die Alsfelder Musikschule und das Alsfelder Vokalensemble unterstützt, und sie konnte beim Alsfelder Kulturtage 2010, bei der Gestaltung der Außensportanlage der Hauptmann-Schule und bei vielen anderen Aktionen mithelfen.

junge Frauen

Ausbildungsförderung
junger Frauen

Um jungen Frauen ohne Ausbildung zu einer Berufsausbildung zu verhelfen, bietet der Verein zur beruflichen Förderung von Frauen in Frankfurt mit Hilfe der Stiftung Vorbereitungskurse auf die Ausbildung zur Altenpflege. Es geht um Sprachförderung allgemein, Unterricht in der deutschen Sprache, Erwerb von Lernkompetenz und Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Technik

Jugendliche

junge Forscher und
ihre Betreuer

Die Stiftung "Jugend forscht e.V." leistet seit fast 50 Jahren eine wichtige Arbeit, um Jugendliche an Naturwissenschaften und Technik heranzuführen. Schüler und Auszubildende stellen sich im Wettbewerb immer wieder Forschungsaufgaben und werden dabei von ehrenamtlich tätigen Lehrern und Ausbildern unterstützt. Die Stiftung stellt für jeden Bundeswettbewerb drei Sonderpreise für besondere technische Leistungen bereit und zeichnet die engagiertesten Betreuer in allen Regionalwettbewerben mit Anerkennungs-prämien aus. Betreuer, die sich um Jungforschergruppen besonders nachhaltig bemühen, werden in Hessen beim Landeswettbewerb mit einem Förderpreis ausgezeichnet.

Auszubildende

Technik für
die Ausbildung

Die Schulen für Kfz-Mechatroniker und Karosserie- und Fahrzeugbauer benötigen eine Ergänzung ihrer Ausstattung, um bei der rasanten Entwicklung der Fahrzeugtechnik eine gute Ausbildung bieten zu können. So fördert die Stiftung die Landesfachschule des Kraftfahrzeuggewerbes Frankfurt mit der Bereitstellung von modernen Geräten, speziellen Maschinen und Unterrichtsmaterial.

Azubis

Heinrich-Kleyer-Schule
Frankfurt

Neben der Unterstützung der Schule durch den Ankauf technischer Medien, stellt die Stiftung vereinzelt auch finanzielle Mittel für individuelle Unterrichtsprojekte zur Verfügung. An der Heinrich-Kleyer-Schule wurde 2011 ein Unterrichtsprojekt gestartet, bei dem mit Geldern der Friederichs Stiftung ein Oldtimer-Rennwagen angekauft und restauriert wurde, damit er anschließend an einem Oldtimer-Rennen teilnehmen kann.

Klettergerüst

Alsfelder Techniker-Nachwuchs

Durch die Verbindung zu Alsfeld, aufgrund der Hartmann Spezialkarosserien GmbH, profitiert auch die Max-Eyth-Schule Alsfeld mit ihren Landesfachklassen von den Zuwendungen der Stiftung.

ZKF

Stipendien für den
Meistertitel

Viele gute Gesellen unter den Kfz-Mechatronikern und den Karosserie- und Fahrzeugbau- mechanikern wollen ihre Ausbildung mit dem Meistertitel krönen. Oft fehlen dazu die Mittel. Die Stiftung lobt in Zusammenarbeit mit den Innungen und dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik ZKF nach jeder Gesellenprüfung in Frankfurt und Alsfeld sieben Friederichs-Meister-Stipendien für den Besuch der Meisterschule aus. So wurden in 5 Jahren schon 43 Meisterschüler erfolgreich gefördert. Den hessischen Landessieger unter den Kfz-Mechatronikern im bundesweiten Berufswettbewerb der Handwerksjugend belohnen wir mit einer Siegerprämie.

Nachrichten

Friederichs Stiftung trauert um Frau Dr. Jutta Schütt

Frau Dr. Schütt war Leiterin der Graphischen Sammlung des Städel Museums in Frankfurt für den Bereich ab 1750 bis zur Gegenwart. Jetzt ist sie mit 61 Jahren viel zu früh gestorben.

Sie war für uns die hervorragende Partnerin bei der Erfüllung unserer Stiftungsaufgabe, die Graphische Sammlung des Museums mit jährlichen Zuwendungen zum Erwerb von Werken der Druckgraphik zu fördern.

Aus Anlass ihres Todes haben wir in dankbarer Erinnerung an sie aus dem Besitz der Stiftung eine Lithographie von Jasper Johns dem Städel Museum geschenkt.

Sie wurde vom Stiftungsvorstand am 15. November 2016 dem Direktor des Museums, Herrn Dr. Philipp Demandt, mit nachstehender Widmung überreicht.

Sie wurde vom Stiftungsvorstand am 15. November 2016 dem Direktor des Museums, Herrn Dr. Philipp Demandt, mit nachstehender Widmung überreicht.

„Heinz Friederichs, der nach 1945 den im Krieg zerstörten Karosseriebaubetrieb seiner Familie wieder aufbaute und rasch zu einem erfolgreichen Unternehmen machte, richtete seine Kunstinteressen Anfang der sechziger Jahre auf die Druckgraphik des 20. Jahrhunderts. Auftakt für seine sammlerischen Aktivitäten war die Erwerbung einer Gruppe von großformatigen Nolde Farblithographien von 1913. Es folgten Erwerbungen aus dem druckgraphischen Oeuvre von Ernst Ludwig Kirchner, Edvard Munch, Max Beckmann, Pablo Picasso und schließlich Jasper Johns. Das Interesse an der handwerklichen Seite schlug sich auch in den Ankäufen der Werke von Horst Janssen nieder. Trotz des Schwerpunktes Druckgraphik wurden auch immer Aquarelle und Zeichnungen dieser Künstler erworben.

Schon Ende der sechziger Jahre stellt sich ein freundschaftlicher Kontakt zu Dr. Margret Stuffmann ein, die als Leiterin der Graphischen Sammlung Heinz Friederichs oft im Studiensaal begrüßen konnte. Heinz Friederichs schulte sich im Umgang mit den Originalen der Städelschen Sammlung. So wurde er zum Kenner, für den unmittelbare Anschauung wichtiger war als theoretische Erörterung. Kurz vor seinem Tode im Jahre 1991 haben Heinz und Gisela Friederichs große Teile des Firmen- und Privatvermögens in eine Stiftung eingebracht. Wenn auch der Großteil der im Statut festgelegten Zuwendungen soziale Aufgaben unterstützt, wurde der Betrag von DM 50.000 (€ 25.000) jährlich für die Graphische Sammlung im Städel festgeschrieben. Seit Anbeginn bis heute sind der Graphischen Sammlung nahezu 600.000 € für Erwerbungen zur Verfügung gestellt worden.

In Gesprächen mit Frau Stuffmann wurde besprochen, die Verwendung der Mittel zu bündeln in den Ankauf amerikanischer Druckgraphik von Pop Art bis heute. Der Stiftungsvorstand konnte sich dabei auf die Sachkenntnis von Frau Stuffmann verlassen. Diese fruchtbare Zusammenarbeit mit Frau Stuffmann ging bruchlos mit ihrer Nachfolgerin Frau Dr. Jutta Schütt weiter. Über viele Jahre war es immer eine Freude, sich mit den Vorschlägen von Frau Schütt zu beschäftigen. Die griffen weiter nach vorne, und die Werke von Aktuelleren der Kunst wusste sie den Vorstandsmitgliedern bei Präsentation der Neuerwerbungen immer besonders intensiv nahezubringen, wodurch diese Präsentationen immer zu besonderen Ereignissen wurden.

Teile der Sammlung Friederichs gingen in den Besitz der Stiftung über darunter auch einige Lithographien von Jasper Johns. Dazu gehört auch die 7 aus der Zahlenserie von 1968, die unter den zehn Blättern der Reihe das populärste ist. In Erinnerung und als Dank des erfreulichen Zusammenwirkens mit Frau Schütt schenkt die Friederichs Stiftung diese Jasper Johns Lithographie der Graphischen Sammlung des Städel. Für die beiden von Frau Stuffmann Ende der siebziger Jahre angekauften Fassungen der Coat Hanger Lithographie von 1960 ist nach Meinung des Stiftungsvorstandes die 7 eine gute Ergänzung.

Mit dieser Dedikation verbindet sich bei dem Stiftungsvorstand die Hoffnung, dass auch zukünftig das Zusammenarbeiten in gleicher Weise weitergeht.

Dr. Bert Rauscher
Gisela Friederichs
Erich Schneider

Wieder Preise für die besten hessischen Kfz-Mechatroniker-Gesellen

24. September 2016

Am 24. September kamen wieder die Besten der Gesellenprüfungen 2016 aus allen hessischen Kfz- Innungen zum Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend im Kfz-Handwerk in der Landesfachschule des Kfz-Gewerbes in Frankfurt zusammen. Freiwillig stellten sie sich an einem – sonst freien - Samstag der Aufgabe, herauszufinden, wer der Beste von ihnen in ganz Hessen ist. Die Prüflinge mussten in 6 Stationen ihr fachliches Können und auch ihre Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis stellen.

Als Anerkennung für die Teilnahme an diesem Wettbewerb und als Ansporn stellte die Friederichs Stiftung wieder drei Preise für die besten drei Gesellen bereit.

Herr Dr. Rauscher mit den Siegern bei der Scheckübergabe

(v.l. Dominik Miklitsch, Philipp Roth, Dr. Bert Rauscher und Nico Reinig)

Bild: Herr Dr. Rauscher mit den Siegern bei der Scheckübergabe

Sieger wurde Nico Reinig aus Schlierbach (Innung Darmstadt). Er erhielt einen Scheck über 500 €.. Auf den zweiten Platz kam Dominik Miklitsch aus Allendorf (Innung Waldeck-Frankenberg). Er wurde mit 400 € prämiert. Als Dritter bekam Philipp Adrian Roth aus Mücke (Innung Oberhessen) 300 €. Außerdem stellt die Stiftung für den Ersten oder Zweiten ein Stipendium für einen Meistervorbereitungskurs bereit.

Stiftungsvorstand Dr. Bert Rauscher übergab die Prämienschecks und gratulierte den Gewinnern. Mit dieser Unterstützung des freiwilligen Wettbewerbs handele die Stiftung ganz im Sinne ihres Stifters Heinz Friederichs, dem die Förderung des technischen Nachwuchses immer sehr am Herzen lag.

Wieder: Bester Jungmeister Friederichs Stipendiat

Frankfurt, 20. September 2016

Bei der Meisterfeier der Kfz-Innung Frankfurt-Main-Taunus am 16. September war wieder ein Friederichs Stipendiat bester Jungmeister. Schon bei der letzten Meisterprüfung im Winter 2015/16 kam der beste Jungmeister aus den Reihen der Friederichs Stipendiaten.

Als Bester hat dieses Mal André Wuttke aus Mainhausen die 54 Jungmeister aus der Prüfung im Sommer 2016 angeführt. Er war bei der BMW Niederlassung Frankfurt ausgebildet worden..

Unter den Jungmeistern waren zwei weitere Stipendiaten: Dennis Meinel aus Frankfurt und Marc Siegfried aus Liederbach.

Ihnen allen gelten die guten Wünsche der Stiftung für ihren weiteren Berufsweg.

Für die Junggesellen, die im Sommer 2016 ihre Gesellenprüfung mit gutem Erfolg abgelegt haben, lobte die Stiftung wieder Stipendien in Höhe von 5.000 € aus : für die Kfz-Mechatroniker drei Stipendien. Für die Karosserie- und Fahrzeugbauer der Innung Frankfurt/Wiesbaden, die bei der Meisterfeier ebenfalls ihre Gesellenbriefe erhielten, gibt es zwei Stipendien. Die Besten aus den Prüfungen können sich bewerben. Neben der Prüfungsleistung ist auch die Bedürftigkeit für die Entscheidung bedeutsam.

Die Stiftung lobt des weiteren drei Stipendien für die Gesellen der Karosserie- und Fahrzeugbautechnik im Bereich der Innung Oberhessen aus, die in der Landesfachklasse der Max-Eyth-Schule in Alsfeld ausgebildet wurden.

Auch für die Fahrzeuglackierer stellt die Stiftung zwei Stipendien bereit.

Jugend forscht in Alsfeld

20. September 2016, br.

Die Sonderpreisträger des diesjährigen Bundeswettbewerbs von Jugend forscht waren am 15. und 16. September in Alsfeld bei unserer Hartmann Spezialkarosserien zu Gast. Im nachstehenden Bericht haben wir sie bereits vorgestellt und über deren Projekte berichtet.

Die drei Forschergruppen stellten bei Hartmann zunächst ihre Projekte ausführlich vor und erläuterten sie auf die Fragen der Zuhörer, den Auszubildenden Niklas Hergert und Marcel Stumpf, der Geschäftsleitung aus den Herren Sebastian Decker und Steffen Heinecke und Frau Elisabeth Weisbach sowie Herrn Dr. Bert Rauscher. Sie schilderten das Finden ihrer Ideen, die praktische Ausführung auf kostengünstigster Basis und auch die Überwindung immer wieder auftretender Schwierigkeiten.

Jufos beim Rundgang durch den Betrieb

Jufos beim Rundgang durch den Betrieb (vor Geldtransporter): Max Frankenhauser, Josua Janus, Lukas Ruf, Fabian Glaser, Marcel Stumpf, Niklas Hergert
Foto: Rauscher

Danach stellten die Azubis Niklas Hergert und Marcel Stumpf den Jungforschern den Ausbildungsweg zum Karosserie- und Fahrzeugbauer vor.

Mit Bürgermeister vor dem Rathaus

Mit Bürgermeister vor dem Rathaus: Christoph Moser, Lukas Ruf, Jaro Habiger, Fabian Glaser, Steffen Heinecke, Bürgermeister Paule, Dr. Bert Rauscher, Sebastian Decher, Elisabeth Weisbach, Max Frankenhauser und Josua Janus)
Foto: Hartmann

Beim anschließenden Rundgang durch die Produktionshallen zeigten sie ihre Arbeitsplätze und führten zu gerade im Bau befindlichen Fahrzeugen, wie den Röntgen-Fahrzeugen für mobile Lastwagenkontrollen an Grenzübergängen, einem exklusiven Wohnmobil für Fahrten in den Wüsten, großen Geldtransportern für afrikanische Staatsbanken, aber auch den kleineren Geld- und Werttransportern für verschiedene deutsche und europäische Geldtransportfirmen zur Beschickung der Geldautomaten der Banken. Die Gäste waren von diesem Blick hinter die Kulissen sehr beeindruckt.

Am Freitag wurde den jungen Erfindern bei einer Stadtführung das pittoreske Alsfeld vorgeführt. Sie kannten es alle nicht und waren vor allem von den schönen Fachwerkbauten angetan. Danach empfing Bürgermeister Stephan Paule die Jungforscher im Sitzungssaal des alten Rathauses. Sie erläuterten noch einmal ihre Projekte. Der Bürgermeister, davon sehr beeindruckt, überreichte allen Jungforschern die Verdienstmedaille der Stadt Alsfeld als Auszeichnung für ihre Leistungen. Sowohl Bürgermeister Paule als auch Herr Heinecke, der als neuer Geschäftsführer den Jufo-Besuch zum ersten Mal erlebte, waren von dem Forschungsgeist der jungen Erfinder begeistert und sahen deren Leistung als Beispiele dafür, was die Jugend von heute leisten kann, ohne auch nur einen Gedanken an kommerzielle Gründen zu verwenden.

Vor Hartmann: Sebastian Decher, Elisabeth Weisbach, Steffen Heinecke, Marcel Stumpf, Max Frankenhauser, Dr. Bert Rauscher, Niklas Hergert, Josua Janus, Jaro Habiger, Robin Heinemann, Christoph Moser, Lukas Ruf, Fabian Glaser

Vor Hartmann: Sebastian Decher, Elisabeth Weisbach, Steffen Heinecke, Marcel Stumpf, Max Frankenhauser, Dr. Bert Rauscher, Niklas Hergert, Josua Janus, Jaro Habiger, Robin Heinemann, Christoph Moser, Lukas Ruf, Fabian Glaser
Foto: Hartmann

Beim Abendessen am Donnerstag wie zu Mittag am Freitag kamen sich Gastgeber und Gäste nahe und tauschten ihre Beobachtungen und Eindrücke wie auch ihre Meinungen und Auffassungen lebhaft aus. So war die Begegnung mit diesen jungen Erfindern wieder ein schönes und aufmunterndes Erlebnis, das er nicht missen möchte, fasste Dr. Bert Rauscher die Tage zusammen.

Jugend forscht Bundeswettbewerb 2016

Mai 2016

Der 51. Bundeswettbewerb von Jugend forscht fand Ende Mai in Paderborn im Heinz Nixdorf MuseumsForum statt. Es wurden wieder drei Sonderpreise der Heinz und Gisela Friederichs Stiftung für besondere Leistungen auf dem Gebiete der Technik übergeben, dieses Mal wieder von Dr. Bert Rauscher, dem Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes.

Christoph Moser, Lukas Ruf, Dr. Bert Rauscher, Fabian Glaser

Christoph Moser, Lukas Ruf, Dr. Bert Rauscher, Fabian Glaser
Foto: Jugend forscht

Der 1. Preis in Höhe von 1.500 € ging an Schüler des Gymnasiums Rottweil, an Lukas Ruf (16), Fabian Glaser (18) und Christoph Moser (19). Sie entwickelten für Operationsbestecke eine robuste und kostengünstige Markierung durch RFID-Tracking. Das Krankenhauspersonal trägt Auslese-Armbänder, die registrieren, wer, wann, welches Besteck benutzt hat. So kann es nicht mehr dazu kommen, dass bei Operationen Instrumente nicht richtig zugeordnet, nicht ausreichend sterilisiert oder schon gar nicht im Patienten vergessen werden können.

Die drei Jungforscher wurden auch 5. Bundessieger im Bereich Arbeitswelt und erhielten einen Preis der Bundesministerin für Arbeit und Soziales.

Robert Heinemann, Jaro Habiger

Robert Heinemann, Jaro Habiger
Foto: Jugend forscht

Der 2. Sonderpreis unserer Stiftung über 1.000 € ging an Robin Heinemann (17) und Jaro Habiger (15) vom Schülerforschungszentrum Nordhessen in Kassel. Sie widmeten sich dem Richtungshören. Ihr Modell arbeitet genauer als das menschliche Gehör. Es könnte im Rettungsdienst helfen, verborgene und verschüttete Menschen zu finden, die um Hilfe rufen.

Der 3. Preis, der mit 500 € dotiert ist, ging schließlich an Josua Janus (18) und Max Frankenhauser (18) vom Max-Planck-Gymnasium in Lahr. Sie bauten ein elektronisches Kamera-stabilisierungssystem. Dafür entwickelten sie eine kardanische Aufhängung, die die Kamera beim Filmen stabilisiert. Es gibt zwar auf dem Markt schon solche Geräte, die aber sehr teuer sind. Diese Jungforscher fertigten ihr System aber sehr kostengünstig mit 3-D-Druck aus PLA-Kunststoff und Aluminiumteilen per Hand.

Josua Janus, Max Frankenhauser

Josua Janus, Max Frankenhauser
Foto: Jugend forscht

Die Preisträger werden uns im Sommer oder Herbst in Alsfeld bei unserer Hartmann Spezialkarosserien GmbH besuchen, um dort ihre Projekte vorzustellen und die dortige Produktion von Geldtransportern und vielfältiger anderer Fahrzeuge mit Spezialkarosserien kennenzulernen.

Presse

STIFTUNGSLOGO

Stiftungslogo (PDF 61 Kb)
Stiftungslogo (PNG 123 Kb)

FOTOS

Heinz und Gisela Friederichs (JPG 4,6 Mb)
Firma Hartmann, Alsfeld, 2011 (JPG 1,7 Mb) Foto: Christopher von Harbou

Restauriertes Kinder-Kettenkarussell, Frankfurt, 2014 (JPG 0,5 Mb) Foto: Rolf Oeser

PRESSEMITTEILUNGEN

13.08.2014: Museumsuferfest: Kindermuseum Frankfurt (PDF 322 KB)
03.06.2014: Sonderpreise an Jugend-forscht Sieger 2014 (PDF 36 KB)
12.03.2014: Projekt-Stipendien für Studierende der Städelschule 2014 (PDF 64 KB)
10.03.2014: Ideenwettbewerb für neue Schülerforschungszentren 2014 (PDF 67 KB)

Impressum

Heinz und Gisela Friederichs Stiftung
(gemeinnützige Stiftung)

Schlitzer Str. 10
60386 Frankfurt

Telefon +49 (0)69 94100402
Telefax +49 (0)69 94100450


www.friederichs-stiftung.de

Vertretungsberechtigte

Dr. Bert Rauscher, Vorsitzender
Gisela Friederichs, stellvertretende Vorsitzende
Erich Schneider

Stiftungsaufsicht

Stadt Frankfurt, Rechtsamt
Gemeinnützigkeit anerkannt unter
045 250 78765, Finanzamt Frankfurt am Main III

Urheberrecht

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